Jerichow in Sachsen-Anhalt

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ACHTUNG: Akute Einsinkgefahr an der Alten Elbe – Betreten des Flussbettes unbedingt vermeiden!

Meldung aus Einheitsgemeinde Stadt Jerichow
Der niedrige Wasserstand legt das Schlammbett der Alten Elbe frei. Die scheinbar feste Oberfläche täuscht – es besteht akute Einsinkgefahr für Mensch und Tier (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Der niedrige Wasserstand legt das Schlammbett der Alten Elbe frei. Die scheinbar feste Oberfläche täuscht – es besteht akute Einsinkgefahr für Mensch und Tier

Stadt Jerichow und die Feuerwehren warnen vor Gefahr für Mensch und Tier:

 

Aufgrund des aktuell niedrigen Wasserstandes an der Alten Elbe sind Teile des Flussbettes freigelegt. Was auf den ersten Blick wie eine feste Oberfläche erscheinen mag, ist tatsächlich ein gefährliches Schlammbett. Es besteht akute Einsinkgefahr für Menschen und Tiere.

Die scheinbar tragfähige Oberfläche kann täuschen. Der Untergrund ist stellenweise weich und instabil. 

Wer das freiliegende Flussbett betritt, riskiert, tief im Schlamm einzusinken und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien zu können. 

Auch für Hunde und andere Tiere kann die Situation lebensgefährlich werden.

 

Die Stadt Jerichow appelliert daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger:

 

  • Betreten Sie das freiliegende Flussbett nicht.

  • Halten Sie ausreichend Abstand zu den Schlammflächen und Uferbereichen.

  • Führen Sie Hunde an der Leine und lassen Sie Tiere nicht auf die freiliegenden Flächen laufen.

  • Warnen Sie insbesondere Kinder vor den Gefahren.

     

Bitte nehmen Sie die Warnung ernst und verzichten Sie auf Erkundungen oder Spaziergänge auf den freigelegten Flächen. 

Die Gefahr ist aufgrund der trügerischen Oberfläche nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

 

Ihre Sicherheit und die Ihrer Tiere stehen an erster Stelle. 

Bitte helfen Sie mit, Unfälle zu vermeiden, indem Sie die Gefahrenbereiche meiden und andere Personen auf die Situation aufmerksam machen.

 

Ihre Stadt Jerichow & Feuerwehren der Ortschaften

 

Die Rettung aus Schlamm und Morast (oft auch als „Tiefenrettung“ oder Einsätze bei Verschüttungen bezeichnet) 

gehört zu den gefährlichsten Aufgaben für Feuerwehr, THW und Rettungsdienste.  Durch die physikalischen Eigenschaften von nassem Schlamm entsteht eine extreme Saugwirkung (Unterdruck), die das Befreien einer Person ohne Hilfsmittel fast unmöglich macht.

 

🚨 Sofortmaßnahmen bei Selbst- oder Laienrettung

 

Wenn Sie selbst feststecken oder Erste Hilfe leisten:

Ruhe bewahren: Panische Bewegungen und Zappeln führen dazu, dass man tiefer einsinkt.

  • Notruf wählen und Ruhe bewahren: Wählen Sie sofort die 112.

  • Gewicht verteilen: Legen Sie sich flach auf den Bauch oder Rücken, um die Auflagefläche zu vergrößern.

  • Keine Gewaltanwendung: Niemals ruckartig mit reiner Muskelkraft versuchen, eine steckengebliende Person herauszuziehen. 

    Dies kann schwere Gelenk- und Wirbelsäulenverletzungen verursachen.