Kade

Kirche in Kade

Die Ortschaft Kade mit ihren Ortsteilen Belicke, Neubuchholz und Kader Schleuse hat 730 Einwohner (Stand 30.06.2004) auf einer Fläche von 23,86 km².

Die erste nachweisliche Erwähnung Kades findet man im Lehnbuch der Magdeburger Erzbischöfe Albrecht III. und Peter aus dem Jahre 1381. Kade ist ein Ort wendischen Ursprungs.

Bestimmenden Einfluss auf die Entwicklung der Ortschaft Kade hatte die Familie von Werder.

Auf Betreiben Hans IV. von Werder wurden Mitte der Achtziger Jahre des 15. Jahrhunderts die Güter Buchholz, Belicke und Kade wirtschaftlich vereint. Ein Verkauf der Güter Belicke und Kade erfolgte im Jahr 1812 an die Familie von Treskow, welche diese bald danach in Erbpacht aufteilte.

Von 1862 bis 1873 wurde südlich von Kade Braunkohle gefördert. Da die Förderleistung dem hohen technischen Aufwand nicht gerecht wurde, erfolgte nach einem Wassereinbruch 1873 die Schließung der letzten Grube.

Der Ortsteil Kader Schleuse verdankt seinen Namen der im Jahr 1793 ausgebauten Schleuse. Neubuchholz ist aus einer Wüstung des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1819 als Kolonistendorf entstanden.

Der Name „Belicke” soll vom wendischen „bylik”, das heißt Flur mit viel Beifußbewachsung, kommen. Belicke war früher ein selbständiges Rittergut, das wahrscheinlich älter als Kade ist.

 

 

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Kriegerdenkmal

 

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Dorfgemeinschaftshaus

 

 

Ein Blick in unsere "Heimatstube"

 

Heimatstube

 

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