Endlich - Glasfaserausbau beginnt - Spatenstich in Mangelsdorf

Meldung aus Einheitsgemeinde Stadt Jerichow
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Burg, 8. September 2026

P r e s s e m i t t e i l u n g 

Spatenstich in Mangelsdorf

Bauarbeiten zum geförderten Glasfaserausbau beginnen

 

Am Montag, 7. September 2026 gab Landrat Dr. Steffen Burchhardt in Mangelsdorf mit dem offiziellen ersten Spatenstich den Startschuss für den Ausbau des geförderten Glasfasernetzes in der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow. Bis voraussichtlich Herbst 2028 will die Deutsche Telekom AG dort mindestens 2.346 Adressen im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus an das Glasfasernetz anschließen. Die Bundesregierung fördert den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in den Regionen, in denen ein eigenwirtschaftlicher gestützter Ausbau durch die privaten Telekommunikationsunternehmen bisher noch nicht gelungen ist und zukünftig aus privatwirtschaftlicher Sicht nicht erfolgen wird. Ziel des auch als „Graue Flecken“ bekannten Programmes ist die Versorgung aller Haushalte mit einer Geschwindigkeit von mindestens 200 Mbit/s symmetrisch bzw. 500 Mbit/s im Downloadbereich zu ermöglichen. 

 

Für die regionale Umsetzung in der Einheitsgemeinde Jerichow erhielt die Kreisverwaltung vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr in Berlin einen Förderbescheid im Rahmen der Gigabitförderung 2.0 sowie vom Land Sachsen-Anhalt Fördermittel in Höhe von 15,9 Millionen Euro. Durch das Förderprogramm des Bundes sowie einer Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt wird eine Förderquote von 100 Prozent erreicht, so dass die Maßnahme ohne Mehrkosten für die Kreisverwaltung umgesetzt wird.

 

Um die Anzahl der förderfähigen Adressen und beteiligten Gemeinden zu ermitteln, wurde über das Förderportal des Bundes ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Im Ergebnis wurden 13.067 von 34.675 Adresspunkte im Landkreis als förderfähig eingestuft, davon entfallen allein auf die Einheitsgemeinde Stadt Jerichow 2.346 Adresspunkte. Anschließend wurden mit den Städten und Gemeinden Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen und die Umsetzung der Ausbauarbeiten europaweit ausgeschrieben. 

 

Der Ausbau des Glasfasernetzes im Kreisgebiet erfolgt nach dem Wirtschaftlichkeitslücken-modell. Dabei erhält das ausführende Telekommunikationsunternehmen eine finanzielle Förderung für den Aufbau und Betrieb der Infrastruktur. Ohne diese Unterstützung wäre ein wirtschaftlicher Betrieb des Netzes nicht durchführbar und damit der Glasfaserausbau nicht zu gewährleisten. Dieses Modell fand auch bei der ersten Ausbaustufe „Weiße Flecken“ Anwendung, bei der im Jerichower Land der Breitbandausbau mit einer Geschwindigkeit bis 50 Mit/s flächendeckend umgesetzt wurde.